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Kritik

Epic Astro Story

Diesmal haben sie sich selbst übertroffen. Kairosoft bringt in regelmäßigen Abständen Spiele heraus, die hübsch verpackte Hybriden aus Rollenspielen mit Strategie-Anleihen und Wirtschaftssimulationen sind. Ihr Erstling Game Dev Story war bereits ein Meisterwerk, aber mit Epic Astro Story treiben sie ihr Konzept auf einen neuen Höhepunkt.

Am Anfang ist noch alles wie immer. Wir sehen die typische Pixelwelt aus der isometrischen Perspektive, durch die sich niedliche Charaktere schieben. Wir sind diesmal auf einem fremden Planeten, den wir langsam zu erkunden beginnen. Für unsere Bewohner bauen wir kleine Hütten und bewirtschaften Felder, um die Nahrung über einen Exporter ins All zu verkaufen. Der Platz, der uns zur Verfügung steht, ist stark begrenzt. Also beginnen wir mit der Erkundung von Höhlen und der angrenzenden Gebiete.

Und dieser Teil ist sehr hübsch gelöst, denn Epic Astro Story erzählt tatsächlich eine kleine Geschichte. Es sind nur kurze Dialogboxen, aber die Einführung in die Spielmechaniken erfolgt in einer netten Erzählform, die uns die Figuren gleich noch einmal sympathischer macht. So gibt es auf unserem Gebiet eine Höhle, aus der wir Hilfeschreie hören. Nach dem Auskundschaften sind neue Freunde für unsere Siedlung gewonnen. Diese Suchtrupps sind im Übrigen das Gegenstück zur Simulation.

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Für eine solche Mission müssen wir ein zunächst Team zusammenstellen, dass auf seinem Weg auf unterschiedliche Hindernisse oder Unterstützung stoßen wird. Die optische Darstellung einer solchen Erkundung ist stark vereinfacht. Der Trupp wird am unteren Bildschirmrand innerhalb einer speziellen Leiste angezeigt, auf dem dieser Stück für Stück von links nach rechts wandert. Fragezeichen-Boxen auf dem Weg markieren verschiedene Ereignisse. Manchmal kassieren wir Geld oder Geschenke, unsere Marschbewegung kann beschleunigt oder verlangsamt werden oder wir treffen auf Freunde beziehungsweise Gegner.

Epic Astro StoryEpic Astro Story
Das ist die Pixelwelt von Kairosoft, durch die sich niedliche Charaktere schieben.
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Gegen Feinde können wir, und das ist der wirklich interessante Aspekt des Spiels, ins Feld ziehen. Dafür platzieren wir unsere Figuren strategisch günstig auf vier möglichen Spuren. Welches die beste Kombination ist, hängt unter anderem davon ab, welche Spezialkraft ein Charakter beherrscht, welches Level er hat und welche Rüstung er trägt. Am wichtigsten jedoch ist seine Waffe, die entweder für den Fern- oder den Nahkampf geeignet ist. Fernkampfwaffen sind meist etwas schwächer, dafür aber ist es möglich auch aus zweiter Reihe einen Angriff zu starten.

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Um das Team zu verbessern und mit besserer Ausrüstung auszustatten, braucht es Geld und Erfahrungspunkte. Das sind die beiden Komponenten, mit denen Kairosoft eigentlich alle ihre Spiele ausstattet. Geld verdienen wir in Kämpfen, vor allem aber mit den kleinen Wirtschaftskreisläufen. Erfahrung verdienen wir manchmal auf Missionen, meist aber durch den Aufbau von funktionierendem Tourismus mit Außerirdischen.

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