Metro 2033
Metro 2033 schickt uns in das Moskauer U-Bahn-System. Die Tunnel sind vollgestopft mit absurden Gestalten, die den Atomkrieg überlebt haben. Wir haben uns unter Volk gemischt.
Viele Spieler wussten bis vor wenigen Monaten nicht einmal, dass Metro 2033 überhaupt existiert. Sie wussten nichts von dem 2005 erschienenen Roman Metro 2033, der in Russland ein Erfolg war und auch in Deutschland seit 2008 zahlreiche Fans fand. Sie wussten nicht, dass sich bereits 2006 ein Team an die Umsetzung der Literaturvorlage zu einem Spiel machte.
Als Metro 2033 im Jahre 2006 angekündigt wurde, sah es noch ein bisschen anders aus, als das fertige Produkt sich heute präsentiert. Sicherlich, auch damals sollte es eine Umsetzung des Romans von Dmitriy Glukhovskiy werden. Tatsache ist aber auch, dass der Titel aussah wie ein typisches in Russland produziertes Spiel. Doch dann kam der Umbruch. Die alte Engine wurde komplett verworfen, es trat Funkstille ein. Lange Zeit kam nichts, bis sich schließlich der US-Publisher THQ die Rechte sicherte. Und nun ist es da. Und zum Glück wissen mittlerweile auch einige Spieler Bescheid.
Wovon erzählt Metro 2033 eigentlich? Angesiedelt ist die Geschichte nach dem dritten Weltkrieg. Die Welt liegt in Flammen. Nuklearwaffen haben den Planeten unbewohnbar gemacht. Doch wie bei jeder Katastrophe gibt es auch Überlebende. Und zwar gleich in mehreren Ausführungen. Sie leben im Tunnelsystem der Moskauer Metro, die auch in Wirklichkeit als Atomschutzbunker zum Einsatz kommen könnte. Überall innerhalb des unterirdischen Systems befinden sich Schotten, die der aggressiven Strahlung standhalten würden.
Hier unter der Erde leben die vermeintlich letzten Menschen des Planeten. Und zwar schon seit einer ganzen Weile. Sonnenlicht ist den Jüngeren unbekannt, die Haut der meisten Leute ist bleich und würden sie je bei Tage vor die Tür gehen, sie würden sofort erblinden. Doch abseits dessen hat auch im zerstörten Moskau etwas überlebt. Oder vielmehr: Es hat sich entwickelt. Durch die Verseuchung sind Mutanten entstanden - und das in nicht gerade wenigen Varianten. Das Problem: Die Metro ist nicht an allen Stellen dicht. An manchen Orten gibt es Zugänge zur Oberwelt, die nicht bewacht sind. Es kommt, wie es kommen muss: Die letzten Menschen auf Erden müssen sich den grausamsten Kreaturen stellen, die ihr Auge je erblickt hat.
Artjom ist einer dieser Menschen. Seine Heimatstation wird in regelmäßigen Abständen von den „Schwarzen" (im englischen: "The Dark Ones") heimgesucht. Eine glatte, schwarze Haut. Die Augen stets aufgerissen. Dabei stellen sie nicht nur eine körperliche, sondern auch eine psychische Bedrohung dar: Wer ihnen zu lange Widerstand leistet, der dreht geistig durch und stirbt irgendwann vor Furcht. Doch da kommt ein Söldner in die Station. Er will versuchen, die Quelle zu finden, von der aus die Schwarzen die gesamte Metro bedrohen können. Denn würde die Station fallen, so stünde den Wesen der Weg zum Rest des U-Bahnsystems offen. Er nimmt Artjom das Versprechen ab, dass wenn er nicht zurückkehren sollte, sich dieser auf den Weg machen müsse, um zur Polis zu reisen. Dort wisse man dann schon, was zu tun sei, an der wichtigsten Station des gesamten Systems.
Natürlich kommt der Söldner nicht zurück. Und so machen wir uns in der Rolle des Artjom auf den Weg. Willkommen in Metro 2033. Die Reise führt durch die U-Bahntunnel von Moskau, wo seltsame Dinge geschehen. Unter Tage hat sich eine ganz eigene Gesellschaft entwickelt, die ihren eigenen Regeln folgt. Es gibt politische Rangeleien zwischen Befreiungskämpfern, Mystikern, Kommunisten und auch Faschisten. Lauter religiöse Gruppierungen und andere Merkwürdigkeiten. Märkte, auf denen mit Patronen bezahlt wird und Schächte, in denen die Menschen zu Panikattacken neigen. Metro 2033 bietet eine ganz eigene Welt, die glaubhaft daherkommt und atmosphärisch dichter nicht sein könnte. Die neue Welt ist dreckig, düster und brutal. Es gibt keine echten Freunde, es gibt nur den eigenen Überlebenswillen. Das ist im Buch so und den Entwicklern ist es tatsächlich gelungen, genau dieses Gefühl beim Spieler hervorzurufen: Es weckt die Angst, dass so etwas wirklich in ferner Zukunft passieren könnte.
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- System:PC, Xbox 360
- Genre:Action
- Entwickler:4A Games
- Publisher:THQ
- Spieler offline:1
- USK:Ab 18
- Termin:19. März 2010

- S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat PC
- S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl PC
- S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky PC
- Scivelation PC/Xbox 360
- Pariah Multi
- Far Cry PC
- Survarium PC
- Afterfall: Insanity Multi
- S.T.A.L.K.E.R. 2 Multi
- Metro: Last Light Multi
- Bioshock Infinite Multi
- Singularity Multi
- The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena Multi

































































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