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Kritik

Touch My Katamari

Ein Katamari ist zuerst nur ein kleiner, sehr klebriger Ball. Dann rollen wir ihn los. Er nimmt Fahrt auf, sammelt fünf Bonbons ein, einen Radiergummi, zehn Heftzwecken. Danach immer größere Gegenstände. Tassen, Spielzeugautos, Tischtennisschläger. Wir rollen vom ganz Kleinen ins ganz Große. Kämpfen uns von der durchkonstruierten Welt eines Kinderzimmers aus dem Heftklammerspender in den Vorgarten, von dort aus in die Vorstadt, weiter ins Hinterland, auf den nächsten Kontinent und weg ins All. Wir passieren dabei eine bunte und irre Welt aus aufgestellten Dingen.

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Der etwas anzüglich wirkende Titel des Spiels Touch My Katamari deutet an, was möglich ist. Der Touchscreen und die berührungsempfindliche Rückseite der Vita können dazu benutzt werden, den kleinen Helden mit dem breiten Klorollenkopf beim Bugsieren des Katamaris zu steuern. Die Steuerung ist dabei ausgesprochen intuitiv, selbst wenn man das komplette Spiel über die sehr gut reagierende Berührungssteuerung bedient. Ich persönlich bin aber kein Fan davon, meinen Finger auf dem Touchscreen zu haben, um den Katamari zu rollen.

Die perfekte Lösung bietet die Kombination aus den analogen Sticks und dem hinterem Touch-Pad. So kann man den Katamari bequem mit den beiden Sticks rollen, wenden, beschleunigen und hochschieben, so wie das schon immer bei der Katamari-Serie ging. Via Touch-Pad wird die Kugel aus Krempel schmal gequetscht oder in die Breite gezogen. Ein Doppelklick lässt sie hüpfen. Es dauert eine Weile, bis man die in ihrer inneren Systematik etwas komplexe Steuerung voll erfasst hat. Und gelernt hat, wann man welche Bewegung machen muss, um den Flow auf laufen zu halten und nicht die bisweilen hässlichen Kameraaussetzer miterleben zu müssen.

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Wer einmal losgerollt ist, wird übrigens sehr wahrscheinlich süchtig. Wieder einmal. Wird mit wunderschönen Welten zum Durchrollen und viel Abwechslung belohnt. Katamaris zu rollen ist, das ist erst einmal keine große Kunst, es bleibt einfach ein riesiges Vergnügen. Die Spielwelt nach und nach zu assimilieren, sie in der Kugel aufzunehmen und die wachsen zu lassen, um immer größere Teile aufzusammeln. Das ist maximaler Unfug und trotzdem unglaublich motivierend.

Touch My Katamari
Wer einmal losgerollt ist, wird übrigens sehr wahrscheinlich süchtig.

Und kleinen Aufgaben warten immer wieder. Katamaris aus nur 50 möglichst großen Teilen zusammenbauen, sie möglichst schnell möglichst groß zu machen. Das ist zwar alles nicht nicht neu, aber wirkt keine Sekunde alt. Gemeinsam mit dem herrlichen Japan-Pop-Soundtrack entführt einen das Spiel in eine Parallelwelt, in der nur noch das Aufrollen, Einsammeln, assimilieren und auftürmen zählt. Es ist eine gute Welt.

Touch My Katamari
Touch My Katamari
Touch My Katamari
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Touch My Katamari
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