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Kritik

Soul Calibur V

Namco will beim fünften Teil der Prügel-Reihe einiges anders machen, als bei den Vorgängern. Ein kleiner Neuanfang sozusagen. Ein neuer Hauptcharakter, viele neue Gesichter und ein Gast, der nicht besser hätte passen können.

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Es ist doch immer das gleiche mit Soul Calibur. Da spielt man mal ein paar andere Spiele, ein bisschen Street Fighter hier, ein bisschen Tekken da, und schon ist das gesamte Gefühl für den Prügler verloren gegangen. Die ersten Matches arten in wildes Knöpfedrücken aus und gehen natürlich verloren. Verdammt, warum blockt der nicht?! Wie ging das Treten?! Es folgt der obligatorische Blick in die Anleitung, gefolgt vom gewohnten "Ach ja, natürlich, wie konnte ich das nur vergessen?!"

Im Grunde ist die Steuerung von Soul Calibur V unheimlich simpel. Es gibt eine Taste für horizontale Schläge, eine für vertikale, eine für Tritte und eine zum Blocken. Das war's. Auf den Schultertasten befinden sich lediglich Kombinationen dieser vier Tasten. Das heißt allerdings nicht, dass es Soul Calibur V an Spieltiefe fehlt. In Sachen Steuerung gibt es eine ganze Menge zu lernen. Ein Blick in die Befehlsliste zeigt eine riesige Menge an Kombos, Würfen und Spezial-Attacken. Darunter auch solche, die einen beim Lesen der Tastenfolge bereits überfordern.

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Sollte es tatsächlich jemand schaffen, all das bei allen Kämpfern auswendig zu lernen, hätte derjenige dafür einen Bachelor-Abschluss verdient. Ein Bachelor of Martial-Arts, sozusagen. Auf dem Weg dahin hilft der ausgesprochen gelungene Trainingsmodus, für den Soul Calibur V ein dickes Sonderlob verdient hat. Nicht nur, dass wir uns jede Attacke vorführen lassen können, wir werden auch über Stärken und Schwächen der Moves aufgeklärt.

Soul Calibur V
Neu ist die Critical Edge, eine Spezial-Attacke, die gestartet werden kann, sobald sich die entsprechende Leiste aufgeladen hat.

Neu in Soul Calibur V ist die Critical Edge, eine Spezial-Attacke, die gestartet werden kann, sobald sich die entsprechende Leiste aufgeladen hat. Ein sehr gängiges Feature heutzutage. Oft führen solche Attacken ja dazu, dass aus Sicht vieler der Spielfluss unterbrochen wird. Darum muss man sich hier nicht sorgen. Meistens gibt es ne kurze, schicke Kamerafahrt, es knallt ein bisschen und schon ist der Spaß wieder vorbei.

Manchmal sehen die Critical-Edge-Angriffe fast wie normale Attacken aus, nur dass sie erheblich mehr Schaden anrichten. Rund ein Drittel der Lebensenergie wird bei den meisten vernichtet. Bei manchen mehr, bei manchen weniger. Vorausgesetzt sie trifft. Weicht der Gegner aus oder blockt, verpufft der Angriff. Zum Glück können wir die Leiste zwei Mal aufladen, bevor sie voll ist. Auszulösen ist die Critical Edge über eine halbschwere Tastenkombination. Soul Calibur V ist, was die Tasteneingabe angeht, übrigens ein wenig zickiges Spiel und nimmt es nicht zu genau.

Im Story-Modus kämpfen wir uns von Stage zu Stage, während die Zwischensequenzen die Geschichte um Patroklos, seine Schwester und die zwei Schwerter vorantreiben. Diese sind leider nicht animiert, sondern werden uns nur mit minimalistischen Zeichnungen präsentiert, begleitet vom Hörspiel des Geschehens. Schade eigentlich. Besonders weil die wenigen Szenen, die dann doch doch animiert sind, ziemlich gut aussehen.

Soul Calibur V
Ein sehr schönes Feature ist der Editor. Und ja, man kann die Größe der Brüste einstellen.

So bleibt nur noch das Gekritzel und die schwachen Dialoge, die der genre-typisch flachen Handlung auch nicht auf die Sprünge helfen. Immerhin wirkt das Geschehen in dem mittelalterlichen Setting nicht so übertrieben kitschig wie sonst. Besonders wohl deshalb, weil die Charaktere auf sehr geschickte Weise eingeführt und Seitenwechsel gekonnt einbaut werden. Warum sich das Schwert Soul Edge für den unheimlich trotteligen Patroklos anstelle des weisen Siegfried entscheidet, bleibt mir allerdings ein Rätsel.

Soul Calibur V
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