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Film-Kritik

Resident Evil: The Final Chapter

Passend zur Veröffentlichung von Resident Evil 7: Biohazard kommt auch ein neuer Teil der Resident Evil-Filmreihe in die Kinos. Während man im Game einen ziemlich radikalen Neuanfang wagt, geht es auf der Leinwand um ein definitives Ende. Der Untertitel "The Final Chapter" ist Programm, denn der Kampf der mysteriösen Alice gegen die fiese Umbrella Corporation, ihren gefürchteten Handlanger Albert Wesker und seine Bosse wird damit zu Ende erzählt. Ein schöner Zug dabei ist, dass die Story noch einmal einen Bogen zum ersten Teil schlägt.

Der erste Film von 2002 wurden von vielen Fans noch mit gemischten Gefühlen aufgenommen, da er mit der Spielvorlage nur sehr wenig zu tun hatte. Doch schon mit dem zweiten Teil zeigte Autor Paul W.S. Anderson, der auch bei den meisten Teilen Regie führte, ein Einsehen und baute mehr Figuren aus den Spielen ein. Das hat sich im Verlauf der Filmreihe dann fortgesetzt. Angefangen mit Jill Valentine, Carlos Olivera und Nemesis erweiterten sich die Ränge mit der Zeit um Wesker, Claire und Chris Redfield, Leon S. Kennedy, Ada Wong und Barry Burton.

Im neuen Film sind die Spiele-Gaststars jedoch eher spärlich gesät, vielmehr geht es um einen finalen Showdown zwischen Alice und dem Umbrella-Boss Dr. Isaacs, der auch schon in früheren Teilen von Iain "Jorah the Andal" Glen verkörpert wurde. Der ist nun im Begriff, einen fiesen Masterplan zur Ausrottung der verbleibenden Menschheit in Bewegung zu setzen. Nur Alice kann ihn aufhalten - mit Hilfe von höchst unerwarteter Seite. So kämpft sie sich durch die verwüsteten USA, um schließlich die altbekannte Umbrella-Basis "The Hive" zu erreichen und dort aufzuräumen. Der Weg dorthin ist natürlich mit (lebenden) Leichen und vielen Actionszenen gepflastert, die wie so oft in der Serie durchaus innovative Schauwerte bringen. Etwas übertrieben hat man es dabei allerdings hier und da mit der Schnittfrequenz, laut eigener Aussage hat selbst Milla Jovovich bei der Premiere des Filmes in Tokyo (in der vierten Reihe sitzend) teilweise nicht mehr mitbekommen, was auf der Leinwand überhaupt los war. Auch ansonsten rumpelt es ab und zu im Getriebe: Cineasten stolpern über diverse Plotlöcher, geklaute Ideen und Dialogsätze wie "Wir sind gescheitert, weil wir versagt haben". Doch Fans der Filmreihe sollten sich diesen ebenso typischen wie würdigen Abschluss der Serie auf jeden Fall anschauen.

Resident Evil: The Final Chapter
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