Nintendokäse

Im neuen Nintendo DSi XL ist eine Übersetzungssoftware drin. Hier ein Resultat aus meinem Testlauf mit dem Programm, das tatsächlich ziemlich genau dem entspricht, was ich von dieser Software halte...

Ein Synthesizer aus/mit Legosteinen

Lego meets Synthesizer? Cool! Der japanische Designer Yoshi Akai mit derzeitigem Wohnsitz in Schweden hat so ein Teil gebaut, dass als 3-Kanal-Synthie mit acht Bänken funktioniert und durch aufgesteckte Legosteine getriggert wird. Wahnsinn!

Evil Dead aus Knetfiguren in 60 Sekunden

Horrorfans, bitte sehr. Der Klassiker Evil Dead als Knetfigurenvariante in 60 Sekunden erzählt. Reichlich Blut inklusive - aber ist ja nur Kneteblut. Oder wird so etwas auch indiziert in Deutschland?

Zombiekillerpflanze aus Filz

Ein nettes Designer-Pärchen aus San Diego hat sich eine Zombie tötende Pflanze selbst gebaut, aus Filz. Sind wie ich große Fans von Plants vs. Zombies. Der Peashooter wäre jedenfalls die perfekte Büropflanze. Mal schauen, ich schreib' denen mal. In ihrem Etsy-Shop gibt's die jedenfalls nicht.

Wii-llkommen bei der Gewaltorgie

Ultrabrutale Wii-Spiele haben zwei Dinge gemeinsam: Sie kommen in Deutschland nicht auf den Markt und haben im Regelfall ein SEGA-Logo vorne drauf. Erfolg hatte Sega mit den Wii-Gewaltorgien noch nie so richtig. Darum versuchen sie jetzt, wenigstens in jenen Ländern noch etwas Geld zu machen, wo sie es mit der Gewalt nicht so eng sehen. In Australien zum Beispiel.

Unter dem vielsagenden Titel "Welcome To Violence" bietet Sega drei seiner schönstes Blut-Matsch-Spiele feil. "A pack no self-respecting Wii-owning Aussie bloke should be without" enthält Madworld, House of the Dead: Overkill und The Conduit. Das Paket soll rund 70 Euro kosten - viel Glück Sega bei der Schadensbegrenzung mit Hilfe von Prolls aus dem Outback...

Wer spielt, der lernt besser

Ein Wissenschaftler der US-amerikanischen Arizona State University findet Videospiele gut. Super! Sie machen uns alle doch nicht zwangsläufig zu willenlosen Killermaschinen, sondern sind der Forscher zufolge ausgezeichnete Lerninstrumente, die genau auf die Bedürfnisse von Jugendlichen zugeschnitten sind. Lehrer sollten sich ein Beispiel an der Art und Weise nehmen, wie Wissen und Fähigkeiten in den Spielen vermittelt werden - und damit den Erfolg von Lernprozessen steigern. Denn:

- Videospiele erleichtern das Lernen, indem sie Informationen erst dann vermitteln, wenn sie auch tatsächlich benötigt werden
- Spieler sind häufig angenehm frustriert, denn die Aufgaben sind zwar herausfordernd, aber auch machbar, das steigert die Motivation
- Spieler dürfen immer mehr auch selbst Inhalte für ihr Spiel produzieren, was zu einem vertieften Verständnis über dessen Aufbau führt - und wer selbst am Design eines Fachs mitarbeitet, der lernt viel über die Regeln
- Videospiele verbessern die Verknüpfung zwischen Lernen und Leistungsbewertung, den Spieler erhalten fortlaufendes Feedback über ihren Erfolg

Schöne Thesen. Der Mann heißt übrigens James Gee, und ist hoffentlich nicht von unseren Kollegen aus Hamburg bezahlt worden, was seine Glaubwürdigkeit dann leider arg beschädigen würde.

Peter Molyneux gestorben

Peter Molyneux ist gestorben. Gestern, am 18.02.2010 um 11:37 Uhr im europäischen Hauptquartier seines Arbeitsgebers Microsoft im britischen Reading. Er starb in einem Fahrstuhl, während der Präsentation des HD-Remakes von Perfect Dark für Xbox Live.

Kurz und schmerzlos war es, als der Brite von Joanna Dark erledigt wurde. Danach habe ich ihn bestimmt hundert Mal erschossen, im tollen Multiplayer. Na ja, jedenfalls Molyneux' digitales Ebenbild - das auf eigenen Wunsch in die Neuauflage von Perfect Dark eingebaut wurde. Irgendwer musste ja Shigeru Miyamoto ersetzen, der im N64-Original mitspielte.

Tetris in nur einer Dimension

Tetris 1D - sinnlos, aber schön. Wenn nix zu stupide ist, der macht hier weiter. Mein Highscore ist... egal. Oh je: "Der Blogbeitrag ist wirklich zu kurz. Bitte noch etwas mehr schreiben." Gut, wenn einen sein eigenes System ausbremst. Das sollte jetzt aber reichen.

Kackwetter-Chuck-Taylor-Traum

Und passend zum Kackwetter noch ein Frühlingswunsch, ein frommer. Der neue, wiederaufgelegte und leicht gemoddete Chuck Taylor All Star. Erinnert an die klassischen Chucks (für die ich als 13-Jähriger nach dem Umzug von der Großstadt in die Provinz ausgelacht wurde), hat etwas mehr Gummi und soll super-komfortabel sein. Der Schuh ist oben aus Chambray-Baumwollstoff und kommt in hellblau und grau. Ich träume grad von Plus-Graden und dünnen Sommerschuhen...

Puma Black Label - neue Kollektion

Sneakers mal wieder. Wenn es um deutsche Turnschuhe geht, bin ich ja eher der Puma-Junge. Umso mehr ist hier jemand gleich verliebt in diese Teile aus der neuen Herbst/Winter Puma Black Label-Collection. Natürlich ein Japan-Ding, aber die wird man schon irgendwo hier kriegen. Ich will diese Chukka-Boots, sofort! Sehr stylish!

Sonic 3, wann war das noch gleich?

Sonic trifft Mario wieder, die beiden haben sich schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Schlecht gemacht, gut gelacht.

Weiblicher NES-Controller

Bald ist Karneval. Das Fest der Verkleidungen und diktatorisch verordneten guten Laune hasse ich ja eigentlich, aber dieses Jahr gehe ich als weiblicher NES-Controller. Vielleicht...

Funtendo Zii bei den Simpsons

In der letzten Folge der Simpsons haben die Autoren mal wieder die Videospielindustrie auf die Schippe genommen. Lisa soll fürs Altenheim ihres Opas ein neues Unterhaltungsgerät kaufen und stolpert im Kaufhaus über die Funtendo Zii. Super! Damit macht sie das Altenheim glücklich (wie Nintendo in echt auch).

Besser noch ist allerdings, was Mr. Burns vorher raushaut, nachdem er mit dem Zii Zapper einen Weltkriegsshooter im Kaufhaus angespielt hat: "Wait! I am shooting at Nazis? That's not the way I remember it." Oh boy, vermintes Gelände. Und in Deutschland wird diese Folge sicher auch nur zensiert kommen, denn das Hakenkreuz auf dem Panzer wird ebenso weichen müssen wie die zerplatzenden Köpfe der Nazis in der Shootersequenz von Mr. Burns. Doh!

Disketten-Kunst

Neulich hab' ich bei Facebook von einem Bekannten gelesen, dass er eine 3.5-Floppy-Disk kaufen wollte, um irgendetwas auf irgendeinem Gerät neu zu booten. Freaks, sie sind überall. Warum auch immer man das machen will, heutzutage. Egal. Hat mich jedenfalls nachdenklich gestimmt, was man mit Disketten eigentlich noch machen kann. Die Lösung bietet, wie so häufig, die Kunst.

Wii unfit bin ich denn bitte?

Gerade Anfang der Woche nach gefühlten sechs Monaten mal wieder Zuhause aufs Balance Board gestiegen und zum ersten Mal das neue (na ja, Ende Oktober 2009...) Wii Fit Plus eingeworfen. Mit einem sehr ernüchternden Resultat, denn die Wii übernimmt den Speicherstand vom Vorgänger. Sport und Nintendo, das wird wohl nichts mehr mit uns beiden, fürchte ich...

Little Big Update

Mein Freund Andi hat sich zu Weihnachten eine PS3 gekauft. Als Mediencenter und zum Blu-ray gucken, hauptsächlich. Hab' ihm dann neulich mal ein paar Games mitgegeben - die laufen ja auch auf dem Teil. Unter anderem war auch Little Big Planet dabei. Das wollte er neulich spätabends mal schnell auschecken. Um halb eins hat er losgelegt. Sieben Updates, 400 bis 500 MB und eine halbe Stunde später ist das Spiel zum ersten Mal normal gestartet. Da war Andi dann zu müde. Autsch.

Adidas-Sneaker als Videogame-Controller

Sneaker meets Videogames, eigentlich die perfekte Kombo für mich. Mit dem Adidas Originals AR Game Pack gibt es derzeit ein Konzept, wo fünf Sneakermodelle mit einem AR-Code in der Lasche ausgeliefert werden.

Die Lasche kann man dann vor eine Webcam halten (am besten, indem man den Schuh vorher wieder auszieht) und so Zugang zu einem Bereich auf der offiziellen Adidas-Website bekommen. Dort wird es ab 9. Februar Games geben, wo der Schuh zum Controller wird. Was immer das auch konkret heißen soll. Die Schuhe werden bereits verkauft. Allerdings nur tief versteckt im Onlineshop ohne weitere Info zur AR-Aktion (z.B. hier) oder in den Originalsläden.

Leider hat die Aktion einen gewaltigen Haken: Die fünf Klassiker sind allesamt verschlimmbessert worden. Hässliche Farben wählen und vor allen Dingen den gesamten Schuh darin eintunken - so wird das nix. Vielleicht kauf' ich mir die Sneaks im Schlussverkauf, um die Games mal auszuprobieren. Werden bestimmt noch ein paar Paar übrig sein.

Hase und Wolf, das Pac-Man der DDR

Ich bin nicht in der DDR aufgewachsen, darum fehlt mir natürlich dieser Teil der Videospiel-Sozialisation. Ein bisschen was hab' ich gerade nachgeholt auf Polyplay.de, wo der offenbar einzige offizielle Videospielautomat der DDR als Flash-Game am Start ist. Meine Favoriten sind der ziemlich dreiste Pac-Man-Verschnitt Hase und Wolf sowie Wasserrohrbruch. Eigentlich komisch, dass Hase und Wolf nicht als politische motivierte Animation zur Republikflucht verboten worden ist.

Uralt-Gameboy für Steampunker

Der Chipmusikant und Konsolenmodder Thetris hat einen Steampunk-Gameboy gebaut. Soll voll funktionstüchtig sein und ist natürlich leider nicht dampfbetrieben. Und bläst leider auch nirgends welchen raus. Eigentlich find' ich Steampunk ja doof, aber die Umsetzung ist einfach schön gemacht.

Digitaler Flohmarkt

Interessant, dass da gerade in den USA jemand seinen Steam-Account mitsamt allen 139 Games verkauft hat. Für 1000 US-Dollar, bei einem Neukaufwert von über 2700 US-Dollar.

Da versucht die Spielebranche, den verhassten Gebrauchtmarkt auch über den Weg der digitalen Distribution zu umgehen, und jetzt fangen die Leute vermehrt an, ihre kompletten virtuellen Gamingidentitäten zu verkaufen. Scheinbar ist das bei Steam juristisch okay, sonst hätte eBay vermutlich die Auktion gelöscht.

So geschah es jedenfalls vor einigen Monaten, als der ein US-Gamerscore-Junkie RANCE6 seinen Xbox Live-Account verkaufen wollte. Damals war er eine ganz große Gamerscore-Nummer, die Auktion stand bei über 6000 US-Dollar. Vermutlich nur Spaßbieter, aber das Interesse war da.

Offiziell okay ist der Verkauf bzw. die Weitergabe eines Xbox Live-Account jedenfalls nicht, denn in den AGB steht unter Punkt 22: "Sie sind nicht berechtigt, diesen Vertrag oder irgendeinen Teil desselben an eine andere Partei abzutreten. Jeder entsprechende Versuch von Ihnen ist nichtig. Stattdessen sind Sie berechtigt, Ihren Dienst zu kündigen. Die andere Partei kann dann ein Dienstkonto einrichten und einen Vertrag mit uns abschließen." Außerdem kauft man die Downloads nicht, sondern erwirbt temporäre Lizenzen sie zu nutzen. Das wissen viele nicht.

Unter der Hand ist es natürlich trotzdem irgendwie möglich, seine ganzen teuer bezahlten Downloads wieder zu echtem Geld zu machen. Zum Beispiel einfach den Account an einen Freund/Bekannten verkaufen, der ändert dann nur die Kreditkarteninformationen. Allerdings dürfte der Account schnell fällig sein, wenn Microsoft das mitbekommt.

So ist das wohl auch RANCE6 ergangen. Jedenfalls scheint der Account von Microsoft gekündigt worden zu sein. Nicht nur wegen des Verkaufsversuches, sonderns auch wegen Cheating.

Lego-Lenkrad für Iphone-Rennspiele

Bitte sehr, der Unsinn der Woche. Es wird schwer werden, das zu toppen: Ein Lego-Lenkrad für Iphone-Rennspiele - zum Glück kein offizielles Zubehör.

Was nur mit Polyphony Digital machen?

Was soll man nur mit Polyphony Digital machen? Dieser Frage widmet sich US-Kollege Luke Plunkett bei Kotaku. Etwas schneller als ich, aber genau die gleiche Frage hat mich heute morgen auch beschäftigt. Komisch ist das manchmal.

Darum will ich den Gedanken kurz aufgreifen. Auch, weil Luke ziemlich genau das aufgeschrieben hat, was ich auch schreiben wollte. Warum dürfen die das bei Polyphony sechs Jahre lang machen? Nur an einem Game arbeiten (und nebenbei ein PSP-GT und ein halbes, echtes GT raushauen).

Sechs Jahre lang an einem einzigen Spiel arbeiten. Türknöpfe-Animationen, Spurrillen und Motorhaubenkantenlichtreflexe verbessern, während Turn 10 in der Zeit für die Xbox 360 Forza Motorsport 2 und 3 rausgehauen haben. In sehr guter Qualität, das sei dazugesagt.

Ich erzähle seit dem PS3-Launch meinen gelegenheitspielenden Freunden, dass Gran Turismo 5 für die PS3 das zentrale Game für den großen Durchbruch der Konsole wird. Seit Jahren. Ich will nicht wissen, wie viele Leute drauf warten, dass es endlich ein PS3/GT5-Bundle gibt, damit sie die PS2 wegpacken können.

Ich habe alle Respekt vor Kazunori Yamauchi, aber irgendwann ist es auch mal gut. Da muss ein Spiel auch mal raus. Zu den Spielern. Wo es hingehört. Stop polishing. Deliver!

First Person Tetris

First Person Tetris. So ein Unsinn. Aber gut gemacht. Und mit super Musik. Und mit idiotischem Nachtmodus. Und dazu Maxell-Videokassetten. Und noch ein NES. Good times. Und jetzt zurück an die Arbeit...

Aus neu macht alt, Retro mal umgekehrt

Aus neu macht alt, die Gegenthese zum Retrotrend bei Videogames, verfolgt dieses Design-Büro aus Australien. Sie haben fünf tolle Packshots von Atari-Games gemacht, die ein paar Jahrzehnte zu spät dran sind. Super.

Was den Lexus LFA mit der PS3 verbindet

In der aktuellen Folge der britischen Autosendung Top Gear (vielleicht das letzte bisschen anständiges Anarcho-TV im öffentlich-rechtlichen Senderaum) haben sie den Lexus LFA getestet. Wie immer grandios der Test. Und der Lexus-Clip der BBC-Jungs sieht aus wie eine Mischung aus Gran Turismo und Burnout. Das Auto übrigens auch. Scheint so, als ob endlich die Videogames die Realität beeinflussen, im positiven Sinne. Leider ist er ein bisschen zu teuer. Er kostet 375.000 Euro. 500 werden gebaut. Lexus zahlt trotzdem bei jedem Auto drauf, ein bisschen so wie Sony bei der PS3.

Wireless Adapter ohne Internet

Da hab' ich endlich den tollen, sackschnellen Wireless N Adapter für meine Xbox 360 (theoretische Einbindung der Konsole ins Netzwerk mit 300 MBit/s, rein praktisch deutlich schneller als mit dem alten, was man vor allem an den flüssig laufenden HD-Videos merkt) - und dann das!

Von merken kann nämlich keine Rede mehr sein, da mein heiß geliebter Internetanbieter Alice seit Wochen offenbar mit wachsender Begeisterung immer mehr die Geschwindigkeit des Internets drosselt. Es ist nicht viel übrig von der theoretischen 16.000er-Leitung - an manchen Tagen war der Upload noch bei ISDN-Geschwindigkeit und der Download entsprach einer 1000er-Leitung. Der Verkauf von Alice an Telefonica hat für Berlin Prenzlauer Berg scheinbar keine realen Vorteile.

Da wollte ich nun endlich nach drei Jahren von meiner einmonatigen Kündigungsfrist Gebrauch machen. Weg von Alice, hin zur Telekom. Das wäre zwar kaum eine emotionale Verbesserung, aber die Telekom bietet hier in Berlin immerhin VDSL 50 an. Damit wäre endlich alles gut, ich hätte wieder Internet zuhause und der Xbox-Adapter könnte endlich glühen. Aber nein, ich lebe genau in einer Straße, wo es kein VDSL gibt. Hundert Meter links und rechts von mir kein Problem, aber in meinem Häuserblock geht's nicht...

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