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Warum wir nichts über dieses polnische Gewaltspiel schreiben

Tagged als: nixzusehenhier

Ein paar kurze Worte zu diesem polnischen Gewaltspiel, das es gestern auf Steam Greenlight geschafft hat, nur um kurze Zeit später vom Betreiber Valve Corporation wieder entfernt zu werden. Es gab offiziell seitens Valve den Verweis darauf, dass man so etwas nicht auf Steam veröffentlichen wolle, wie es Sprecher Doug Lombardi sagte.

Zwischenzeitlich hatte der Titel durchaus messbares Interesse generiert und es bis in die Top Ten geschafft. In dem Spiel soll es, kurz gefasst, darum gehen, möglichst stark bewaffnet einfach jeden zu töten, der einem vor die Nase rennt. Inhaltlich sei das völlig ernst gemeint, ironische oder satirische Elemente sind dem Entwicklerstudio nicht vorgesehen. Auch eine Gesellschaftskritik können wir hier nicht ablesen.

Das Werk als Ganzes ist schlicht so stumpfsinnig, dass wir uns schon beim ersten Kontakt mit dem Spiel vor einigen Wochen dazu entschlossen haben, diesem auf Gamereactor keine Plattform zu weiteren Verbreitung zu bieten. Also ist bei Gamereactor Deutschland der Spielename nicht in der Datenbank vertreten. Wir nutzen unsere kostbare Zeit lieber dafür, gute Games zu besprechen. Natürlich wird in denen auch geballert und gemordet, aber der Krieg (auch der virtuelle) liefert als Setting einen nachvollziehbaren Rahmen. Soldaten lassen sich auf die Gefahr ein, im Kampf getötet zu werden - auf allen Seiten und bei allen Beteiligten.

Natürlich kann man jetzt eine Diskussion beginnen darüber, ob ein solcher Schritt sinnvoll ist. Aber als Gatekeeper haben auch Gamesjournalisten die Aufgabe, einzuordnen und auszuwählen sowie auch wegzulassen. Unter dem Gesichtspunkt der freien Kunst sollte natürlich eine Veröffentlichung jeglichen Produkts machbar sein (was mit dem Spiel auch passieren wird), allerdings gibt es auch hier einige Regeln, wenn man mit einem Produkt offensichtlich Gewinn erwirtschaften will. Und dazu wollen wir an dieser Stelle nicht beitragen.

Hinzu kommt, dass bei dem polnischen Entwickler mehrfach öffentlich rechtsradikale Tendenzen sichtbar geworden sind. Auch das ist für uns bei Gamereactor Deutschland ein Grund, einem solchen Studio keine öffentliche Plattform zu bieten.

Disconnected. You have been kicked due to inactivity (and been swatted!)

Tagged als: Swatted, Counter-Strike, CS, Cyber-Mobbing

Wer wird schon gerne aus einem heißen Onlinematch geworfen? Richtig: niemand! Böse erwischt hat es den US-YouTuber Kootra, der ganz klassisch geswatted wurde, wie in diesem Video live zu sehen ist. Will heißen: Eine Spezialeinheit nimmt seine Bude hops, weil ihn jemand angeschwärzt hat, irgendwas kriminelles zu tun. Passiert in den USA übrigens schnell, dass die Special-Cops die Bude filzen. Immer noch ziemlich nervös sind die da drüben...

Die geklauten Dokumente von The Witcher 3: Wilde Jagd

Tagged als: The Witcher 3: Wilde Jagd, Hacker, Spoiler, Leak

Heute sind ein Haufen Dokumente über The Witcher 3: Wilde Jagd ins Internet gespült worden. Solche Leaks passieren häufiger, aber in diesem Fall haben wir uns gegen eine Berichterstattung entschieden. Denn einerseits stammen die Dokumente aus einem aktiv gehackten Google-Account eines Mitarbeiters von CD Projekt Red. Und außerdem spoilern sie einen so dermaßen kaputt, dass es nicht lustig ist. Wer an den falschen Stellen liest, versaut sich damit das Ende vom Spiel. Und dafür wollen wir nicht verantwortlich sein. Und das Hacken eines Accounts ist immerhin eine kriminelle Handlung. Davon wollen wir weder profitieren noch dran partizipieren. Punkt.

Flappy Bird endlich auch für C64 erhältlich

Nachdem dieses Suchtspiel wegen Suchtgefahr aus dem Appstore entfernt wurde, gibt es endlich eine sinnvolle Anschlussverwertung für den kopierten Vogel. Der Herr Sos Sosowski hat das wichtige Spiel für den C64 portiert. Angucken wollen? Geht hier. Danke Fabu, dass du solche Sachen findest. Oder in Auftrag gibt's...

Mitarbeiter "sind kein Eigentum von Irrational Games"

Ken Levine macht Irrational Games dicht. Einfach so, aus heiterem Himmel, nach 17 Jahren. Er will ein kleines Team haben, maximal 15 Mitarbeiter stark und narrativ starke Spiele machen. Der Schritt ist egoistisch betrachtet sicherlich nachvollziehbar. Aber irgendwie denkt man als Mensch ja auch, dass jemand wie Ken Levine eine Verantwortung für die Menschen trägen müsste, die mit ihm und für ihn seine Träume in harten Nachtschichten realisiert haben. Das scheint er derweil etwas anders zu sehen.

Dabei hätte man hätte schon früh drauf kommen können, wie der Mann tickt, der ohne Zweifel ein großes Talent ist. Wir haben letztes Frühjahr mit ihm ein langes Gespräch geführt bei unserem Studiobesuch bei Irrational. Er hat viele spannende Sachen erzählt, aber auch diese eine Antwort auf die Frage gegeben, was es mit den Mitarbeiter auf sich hat, die damals eher plötzlich gekündigt hatten und es darum zu Verzögerungen beim Abschluss von Bioshock Infinite kam.

Ken Levine sagte dazu: "Jeder weiß, dass es unterschiedliche Persönlichkeiten in einem Unternehmen gibt. Die Menschen sind verschieden und es gibt immer welche, die wollen eben keine zusätzliche Stunde nach der regulären Arbeitszeit bleiben, um noch eine bestimmte Textur, eine Sequenz oder Audiodatei zu verbessern. Sie sind kein Eigentum von Irrational Games, deswegen steht es ihnen frei, sich neue Jobs zu suchen und ihr Glück woanders zu finden."

Der Satz sagt eigentlich alles.