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Assetto Corsa & Porsche: Eine reale Verbindung

Wir haben die Zusammenarbeit zwischen Kunos Simulazioni und dem deutschen Sportwagen-Hersteller auf der echten Rennstrecke und im Spiel untersucht.

Es nicht das erste Mal, dass ein Haufen Motorsportenthusiasten auf eine echte Rennstrecke eingeladen wurden, um echte Wagen auszuprobieren, um so wiederum ein Rennspiel zu promoten. Aber das Ziel war meistens nur, die Liebe zum Motorsport zu teilen, etwas verbranntes Gummi zu riechen und die Begeisterung zu schüren, um danach mit einem ganz anderen, wesentlich weniger realistischen Spiel seinen Spaß zu haben. Es braucht Mut und einiges an Sicherheit, so so etwas mit einem Rennsimulator zu machen - und genau das hat Kunos Simulazioni gerade gemacht: Ich durfte einige Porsche fahren und sie danach mit der Simulation durch die neuen Porsche-Inhalte für Assetto Corsa vergleichen.

Die Strecke war natürlich das Autodromo Vallelunga, knapp 30 Minuten von Rom entfernt, wo das Studio seine Büros hat. Alle Teilnehmer konnten also die gleiche Fahrzeuge auf der gleichen Strecke im Spiel ausprobieren - und das Resultat war sehr beeindruckend.

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Die Entwickler beide Firmen arbeiten seit über einem Jahr an diesen Inhalten und als Bestätigung für die Qualität benutzt Porsche die Arbeit von Kunos, um seinen Kunden die echten Wagen virtuell vorzustellen.

Es war schnell klar, dass Assetto Corsa nach Jahren leidenschaftlicher Entwicklung und Community-Feedback zu einem Simulator erster Klasse werden würde. Ich liebe die natürlichen Reaktionen, die unglaubliche Genauigkeit, die pixelperfekten Strecken, die verbesserte Physik und die überzeugende Handhabung der unterschiedlichen Fahrzeuge. Bei der Kollaboration geht es nicht nur um Lizenzen und Marken - die Arbeit die in jedes einzelne Porsche-Modell geflossen ist, das macht hier den Unterschied.

Die Entwickler beide Firmen arbeiten seit über einem Jahr an diesen Inhalten und als Bestätigung für die Qualität benutzt Porsche die Arbeit von Kunos, um seinen Kunden die echten Wagen virtuell vorzustellen. Sie stellen Simulatoren mit Assetto Corsa in Porsche Experience Center in der Fabrik selbst und an Strecken wie Nürburgring oder Le Mans auf. Porsche wollte wirklich sicherstellen, dass sich die Fahrzeuge genauso steuern und anfühlen, wie es die echten Porsche tun. Sie haben intensiv bei den Betatests für jedes der 24 geplanten Fahrzeuge mitgearbeitet. Es ist sind nicht nur lizensierte Inhalte, es ist eine echte Zusammenarbeit, Tag für Tag, Wagen für Wagen. Es ist offensichtlich, warum sich Porsche für das italienische Team als Premium-Partner entschieden hat, obwohl eigentlich EA exklusiv die Lizenz für Porsche und Videogames hat.

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Man erlebt die Liebe zum Detail, wenn man einen der vier Allrad-Wagen wie den 911 Carrera 4S fährt - einer der Aspekte, an denen sehr viel gearbeitet wurde. Man fühlt die Stärke und das Grip, wenn man das Pedal am Ende einer Kurve durchtritt oder das Gefühl von Schwere vor der nächsten Kurve. Allrad ist vielleicht nichts für jeden, wenn man Heckantrieb bei Sportwagen gewohnt ist, aber es verändert wirklich das Spiel und man muss neue Arten zu fahren lernen, wenn man mit diesen Wagen mithalten will. Das gilt auch für feiner getunte Mechaniken wie das Loslassen des Bremspedals oder wie diese Porsche sich verhalten, wenn man manuell schaltet.

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Beim Vergleich der In-Game Modelle mit den echten Fahrzeugen bestätigt sich jedes Detail, man hört identischen Sound.

Ich habe auch den heckangetriebenen Biturbo 911 Carrera S fahren dürfen, der sich ganz anders steuert und natürlich sind Optik und Sound auf den Punkt. Sicherlich fehlen im Spiel die realen Kräfte, wenn man keinen der superteuren Bewegungssitze hat. Aber was Feedback und Steuerung angeht, werden Rennsimulatorfans von der Mühe und Sorgfalt begeistert sein.

Wir haben mit dem großartigen Clubsport-Setup von Fanatec gespielt, das einen besseren Bremswiderstand hat als andere Sets, auch wenn starkes Bremsen etwas übertrieben wirkt, aber das kann auch eine Frage der Konfiguration des Pedals gewesen sein. Jenseits davon hat beim Übergang von den echten Wagen zum Simulator alles gepasst. Interessant ist auch, das nicht nur die modernen Karren wie die genannten Carreras oder der superexklusive 918 Spyder (ein Biest und momentan Nürburgringrekordhalter) im Spiel sind, sondern auch eine Auswahl an Porsche-Klassikern wie dem wahnsinnigen 935/78 "Moby Dick". Beim Vergleich der In-Game Modelle mit den echten Fahrzeugen bestätigt sich jedes Detail, man hört identischen Sound, aber ich bin gespannt wie sich das Fahren anfühlt, denn bei den klassischen Fahrzeugen stehen nicht die gleichen Daten zur Verfügung, also haben Porsche und Kunos an diesen Inhalten eher in künstlerischer als handwerklicher Sicht zusammengearbeitet.

Ich will noch viele weitere Stunden mit den Inhalten des deutschen Sportwagenherstellers in Assetto Corsa verbringen und kann jetzt bestätigen, dass die Kollaboration die beste Porsche-Rennspielerfahrung liefert, die man je in einem Rennspiel haben konnte.

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