Pixelfreund: Link
Der Mann in grün ist seit 25 Jahren der große Held von Legend of Zelda, Gratulation.
Eine Prinzessin zu retten, ist nun wirklich nichts Originelles. Nein, anfangs hatte Link noch kein richtiges Profil. Doch Nintendo vermochte es, dem kleinen Recken ein echtes Denkmal zu setzen. Heute hat wohl fast jeder ein Bild vom Hyrulianer mit den spitzen Ohren im Kopf. Und das, obwohl er in den letzten 25 Jahren echte Wandlungsfähigkeit bewiesen hat: Vom Nintendo Entertainment System im Jahr 1986 bis hin zu The Legend of Zelda: Skyward Sword, das in diesem Jahr für die Wii erscheint. Fast jedes Spiel war dabei wie ein Meilenstein und setzte Maßstäbe. So reisten wir 1991 mit A Link to the Past auf dem Super Nintendo in merkwürdige Parallelwelten, versanken 1993 in Link's Awakening in einen wunderbaren Traum, spielten 1998 in Ocarina of Time die schönsten Melodien und bereisten 2003 in Wind Waker das riesige Meer in einer ungewöhnlichen Insel-Version von Hyrule. Und auch, wenn wir Link noch nie sprechen gehört haben und es keine echte Verbindung zwischen den vielen Abenteuern gibt, haben wir ihn doch mit jedem Spiel mehr ins Herz geschlossen. Eines seiner ungewöhnlichsten Abenteuer schenkt uns Nintendo im September zum Jubiläum: The Legend of Zelda: Four Swords wird kostenlos auf DSiware veröffentlicht und steht damit allen Besitzern eines 3DS oder DSi zur Verfügung. Das Mehrspieler-Abenteuer erschien 2003 auf dem Gameboy Advance als Zugabe zur Neuauflage von A Link to the Past. Für den Handheld übrigens enstand seinerzeit auch dieser ungewöhnliche Stil für den Helden im grünen Gewand. Auf diesen, etwas weiblicheren Link sollen ja vor allem die japanischen Fans abfahren. Wir lieben ihn in jeder Spielart und wünschen nach 25 Jahren und 60 Millionen verkauften Spielen alles Gute zum Geburtstag.
In dieser kleinen und fortlaufenden Serie stellen wir immer wieder einmal unsere liebsten Pixelfreundinnen und Pixelfreunde vor.

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